{"id":8414,"date":"2021-04-30T18:42:53","date_gmt":"2021-04-30T18:42:53","guid":{"rendered":"https:\/\/polywaterv2.wpengine.com\/mapping-als-eine-methode-der-risiko-und-kostenbeurteilung\/"},"modified":"2024-11-01T10:20:10","modified_gmt":"2024-11-01T15:20:10","slug":"mapping-als-eine-methode-der-risiko-und-kostenbeurteilung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.polywater.com\/de\/knowledge-hub\/mapping-als-eine-methode-der-risiko-und-kostenbeurteilung\/","title":{"rendered":"Mapping als eine Methode der Risiko- und Kostenbeurteilung"},"content":{"rendered":"<div id=\"vyLightbox\"><\/div>\n<h2><strong>Abstract<\/strong><\/h2>\n<p>Leistungs-, Anlauf- und Hilfstransformatoren sind normalerweise f\u00fcr bestimmte Funktionen in Kraftwerken ausgelegt. \u00a0Die Planung, Fertigung und Montage von kundenspezifischen Leistungstransformatoren kann oft viele Jahre dauern.\u00a0Und wenn sie dann in Betrieb sind, kann der vorzeitige Ausfall dieser kritischen Anlagen vor dem Ende der erwarteten Lebensdauer verheerende Folgen f\u00fcr das Stromversorgungsunternehmen oder den Eigent\u00fcmer des Industriebetriebs haben. Der Mapping-Prozess unterst\u00fctzt die proaktive Ermittlung der Transformatoren, die das gr\u00f6\u00dfte wirtschaftliche und leistungsbezogene Risiko darstellen k\u00f6nnten. Der Prozess unterst\u00fctzt auch die Bestimmung von Abhilfe-, Erhaltungs- und Konditionierungsma\u00dfnahmen, die gew\u00e4hrleisten, dass diese kritischen Anlagen \u00fcber die gesamte geplante Lebensdauer funktionieren.<\/p>\n<h2><strong>Einf\u00fchrung<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.polywater.com\/de\/knowledge-hub\/mapping-von-transformatorbestaenden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In unserem Artikel <strong>Mapping von Transformatorbest\u00e4nden<\/strong><\/a> haben wir uns auf den Mapping-Prozess als Ausgangspunkt f\u00fcr die Bestimmung von geeigneten Abhilfe- und Erhaltungsma\u00dfnahmen konzentriert, die Ihr Wartungspersonal ergreifen muss, damit ein Transformatorblock, bei dem eine beschleunigte Alterung auftritt, seine Leistung langfristig erbringen kann.\u00a0In diesem Artikel werden Mapping und Risikobeurteilung genauer erl\u00e4utert, um die Ma\u00dfnahmen zu bestimmen, die zur Verl\u00e4ngerung der Lebensdauer von Transformatoren erforderlich sind, bei denen andere Arten von Risiken auftreten als die auf dem Design und auf zuf\u00e4llig auftretenden externen Faktoren basierenden Risiken.\u00a0Zur Verbesserung und Kontrolle dieser Risiken werden anhand des Mapping-Prozesses verschiedene Abhilfe- und Erhaltungsstrategien erarbeitet. Diese Strategien werden dann miteinander verglichen, damit die Option, die die Risiken am besten ausgleicht, mit einer Bewertung der operativen und finanziellen Aspekte umgesetzt werden kann.\u00a0Wir werden diese Konzepte anhand eines hypothetischen Beispiels veranschaulichen, das auf langj\u00e4hriger Erfahrung in der Praxis basiert.<\/p>\n<table style=\"width: 100%; border: 3px solid #273A80; background-color: #69c3e8; margin: 15px 0px 15px 0px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding: 20px; text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.polywater.com\/de\/knowledge-hub\/mapping-von-transformatorbestaenden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Verwandte Inhalte: <\/strong>Mapping von Transformatorbest\u00e4nden<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2><strong>Risikoarten<\/strong><\/h2>\n<p>Ein Transformatorblock ist ein komplexes System.\u00a0Die Transformatoren und Hilfsausr\u00fcstungen, aus denen der gesamte Block besteht, sind miteinander verbunden und m\u00fcssen auslegungsgem\u00e4\u00df funktionieren, damit die operativen Ziele \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum erreicht werden.\u00a0Die Probleme, die durch die beschleunigte Alterung und ihre Auswirkungen verursacht werden, wurden bereits in vorhergehenden Artikeln behandelt.\u00a0Ein Transformatorblock kann auch durch eine unzureichende Auslegung und\/oder Ausf\u00fchrung gef\u00e4hrdet sein, die\u00a0zu Schwachstellen im Transformator f\u00fchren. Diese k\u00f6nnen sich wiederum durch das ganze System ausbreiten und Ausf\u00e4lle, Br\u00e4nde oder andere Probleme bei der Leistungsf\u00e4higkeit des Systems im Transformatorblock verursachen.\u00a0M\u00e4ngel wie schlecht verschwei\u00dfte Verbindungen oder defekte Kopfdichtungen k\u00f6nnen das Risiko erh\u00f6hen, dass ein einzelnes Ausr\u00fcstungsteil oder der gesamte Transformatorblock ausf\u00e4llt.\u00a0Zufallsereignisse wie Blitzschlag, Naturkatastrophen oder Kurzschl\u00fcsse stellen weitere Risikoarten dar,\u00a0die schwer vorherzusehen sind.<\/p>\n<p>Der Begriff Ende der Lebensdauer wird normalerweise verwendet, um den Zeitpunkt zu beschreiben, an dem ein Transformator funktionsunf\u00e4hig wird.\u00a0Dieser Begriff ist jedoch ungenau, da er die Ma\u00dfnahmen, die zur Reduzierung der Risiken, die bei einem Transformatorblock am h\u00e4ufigsten auftreten, ergriffen werden k\u00f6nnen, nicht vermittelt.\u00a0Bei diesen Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnte es sich beim Auftreten von beschleunigter Alterung um die \u00d6laufbereitung und \u00dcberwachung oder um die Schaffung von Redundanzen im System zum Schutz gegen den pl\u00f6tzlichen Ausfall kritischer Anlagen handeln.\u00a0Ein n\u00fctzlicher Begriff, der in diesem Artikel verwendet wird, ist die verbleibende Substanz. Sie vermittelt das Konzept einer n\u00fctzlichen Anlage, die je nach der Handhabung der Risiken verbraucht werden oder erhalten bleiben kann. Die Verringerung der verbleibenden Substanz ist exponentiell, wenn die geeigneten Ma\u00dfnahmen nicht proaktiv ergriffen werden. \u00a0Es ist wichtig, die Abhilfe- und\/oder Erhaltungsma\u00dfnahmen fr\u00fchzeitig in die Wege zu leiten, damit die verbleibende Substanz w\u00e4hrend der gesamten Lebensdauer des Transformators in einem guten Betriebszustand gehalten werden kann.\u00a0Nach Erfahrungswerten aus der Praxis betr\u00e4gt die verbleibende Lebensdauer des Transformators nur noch sechs Jahre, wenn die verbleibende Substanz 60\u00a0% erreicht hat.\u00a0Durch angemessene und rechtzeitige Ma\u00dfnahmen zur Handhabung der Risikofaktoren kann die Lebensdauer des Transformators jedoch um weitere 10 bis 15\u00a0Jahre verl\u00e4ngert werden.\u00a0Im nachfolgenden Diagramm ist die verbleibende Substanz mit und ohne Erhaltungsma\u00dfnahmen dargestellt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8415 aligncenter\" src=\"https:\/\/polywaterv2.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Transformer-Aging-profile.png\" alt=\"\" width=\"936\" height=\"504\" srcset=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Transformer-Aging-profile.png 936w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Transformer-Aging-profile-300x162.png 300w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Transformer-Aging-profile-768x414.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 936px) 100vw, 936px\" \/><\/p>\n<p>Messwerte f\u00fcr den Wassergehalt von unter 2\u00a0% bis \u00fcber 3\u00a0% stellen den Bereich dar, von dem aus die beschleunigte Alterung gemessen wird. Die richtige Auslegung der Abdichtung ist eine M\u00f6glichkeit, um die Auswirkungen von O<sub>2<\/sub> auf die Depolymerisation zu reduzieren.\u00a0Die Teilentgasung hat sich als eine wirksame Methode zur Wiederherstellung des O<sub>2<\/sub>-Gehalts auf 30\u00a0% seiner S\u00e4ttigungswerte erwiesen.<\/p>\n<p><strong>Ausf\u00e4lle des Typs\u00a01<\/strong> \u2013 Eine alterungsbedingte Schw\u00e4chung der elektromechanischen Baugruppen wie Durchf\u00fchrungen und Lastumschalter sowie der festen Isolierstoffe kann zum Ausfall des Transformators beitragen.\u00a0Die durch die beschleunigte Alterung verursachten Risiken werden durch eine Gas-in-\u00d6l-Analyse und Pr\u00fcfung der Transformatorfl\u00fcssigkeit quantifiziert.\u00a0Diese Pr\u00fcfverfahren liefern Hinweise auf den Depolymerisationsgrad der festen Isolierstoffe im Transformator, da dieser nicht direkt gemessen werden kann.\u00a0In welchem Ausma\u00df und wie h\u00e4ufig die Zellulose den Beschleunigungsfaktoren f\u00fcr die Alterung wie hohe Temperaturen, Feuchtigkeit, Sauerstoff (O<sub>2<\/sub>) und S\u00e4uren ausgesetzt war, stellt die Ausgangspunkte f\u00fcr diesen Prozess dar.\u00a0Diese beeinflussen die physikalischen und elektrischen Eigenschaften des Transformators sowie die Geschwindigkeit der beschleunigten Alterung.<\/p>\n<p>Risiken des Typs\u00a01 k\u00f6nnen mit modernen Pr\u00fcfmethoden und -technologien genau bestimmt werden.\u00a0Wenn die Auswirkungen der Beschleunigungsfaktoren quantifiziert wurden, kann die Lebensdauer des Transformators durch Ma\u00dfnahmen zur Erhaltung der Zellulose-Isolierung verl\u00e4ngert werden.\u00a0Zu diesen Ma\u00dfnahmen geh\u00f6ren unter anderem die Gas\u00fcberwachung und \u00d6laufbereitung. \u00a0Wenn Risiken des Typs\u00a01 richtig gehandhabt werden, k\u00f6nnen sie so kontrolliert werden, dass sie die altersbedingte Zersetzung und das Ende der Lebensdauer eines Transformators verlangsamen. Es ist wichtig, dass man sich hier der folgenden Tatsache bewusst ist: Auch wenn die richtigen Ma\u00dfnahmen ergriffen werden, schreitet die Alterung des Transformators fort, aber langsamer, als es sonst der Fall w\u00e4re.\u00a0Das hei\u00dft, dass sich die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls des Risikotyps\u00a01 im Laufe der Zeit erh\u00f6ht.<\/p>\n<p><strong>Ausf\u00e4lle des Typs\u00a02<\/strong> \u2013 Die unzureichende Dimensionierung oder schlechte Bauform eines Transformators verursachen oft einen Zustand, der pl\u00f6tzlich das Ende der Lebensdauer herbeif\u00fchrt. Die unzureichende Dimensionierung des K\u00fchlsystems eines Transformators f\u00fchrt zu \u00dcberhitzung, die wiederum zur beschleunigten Alterung und zu einer h\u00f6heren Wahrscheinlichkeit des vorzeitigen Ausfalls beitr\u00e4gt. Die schlechte Ausf\u00fchrung von Schwei\u00dfverbindungen f\u00fchrt dazu, dass an den undichten Stellen \u00d6l austreten kann oder Feuchtigkeit und atmosph\u00e4rische Gase in den Transformator gelangen k\u00f6nnen. Dies f\u00fchrt wiederum zu beschleunigter Alterung und in Folge zum vorzeitigen Ausfall. Risiken des Typs\u00a02 k\u00f6nnen entstehen, wenn die unzureichende Dimensionierung oder schlechte Ausf\u00fchrung eines neues Transformators den vorzeitigen Ausfall des Transformators verursacht und daraus erhebliche Ertragsausf\u00e4lle und Reparatur-\/Wiederbeschaffungskosten entstehen. Es dauert eine gewisse Zeit, bis man wei\u00df, wie die neue Ausr\u00fcstung auf die Bedingungen vor Ort reagiert, wenn sie an die bestehende Anlage im Block angeschlossen wird.<\/p>\n<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ausfall des Typs\u00a02 auftritt, ist am Anfang hoch, nimmt jedoch wieder ab, wenn der Transformator \u00fcberpr\u00fcft wird und die erforderlichen Anpassungen zur Optimierung seiner Leistung vorgenommen werden.\u00a0Ordnungsgem\u00e4\u00dfe Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfungen k\u00f6nnen mehrere Jahre in Anspruch nehmen, bevor die Ausfallwahrscheinlichkeit ein normales Ausma\u00df erreicht.<\/p>\n<p><strong>Ausf\u00e4lle des Typs\u00a03<\/strong> \u2013 Externe Einfl\u00fcsse wie Blitzschlag oder Kurzschl\u00fcsse verursachen oft den pl\u00f6tzlichen und katastrophalen Ausfall von Transformatoren. Das Risiko eines Blitzeinschlags ist nicht quantifizierbar, da der Zeitpunkt und die St\u00e4rke des Blitzschlags nicht vorhersehbar sind. Dieser Risikoart kann jedoch auch durch einen Kurzschluss im Transformator eines externen Netzes oder Umspannwerks verursacht werden. Ein Risiko des Typs\u00a03 ist nicht kontrollierbar und zuf\u00e4llig. Risiken des Typs\u00a03 werden in den Mapping-Prozess miteinbezogen, indem man den Schwerpunkt auf die Transformatoren legt, die von dieser Ungewissheit am st\u00e4rksten betroffen sind.<\/p>\n<p>Durch die mit den Ausf\u00e4llen des Typs\u00a03 verbundene Ungewissheit sind sie schwer vorherzusagen.\u00a0Die Kosten, die bei einem Ausfall des Typs\u00a03 anfallen, werden oft als Indikator f\u00fcr das Risiko verwendet. Zu diesen Ma\u00dfnahmen geh\u00f6ren entgangene Ertr\u00e4ge durch den Ausfall der Stromerzeugung \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum, oder die Kosten f\u00fcr den Zukauf von Energie auf dem offenen Markt.\u00a0Risiken des Typs\u00a03 erh\u00f6hen oder verringern sich nicht im Laufe der Zeit und k\u00f6nnen als eine gleichm\u00e4\u00dfige Wahrscheinlichkeitsverteilung \u00fcber die gesamte Lebensdauer des Blocks betrachtet werden. Ausf\u00e4lle des Typs\u00a03 sind besonders gef\u00e4hrlich, wenn sie bereits geschw\u00e4chte Anlagen betreffen, die weitere Ausf\u00e4lle bei anderen Aggregaten des Blocks verursachen.<\/p>\n<table style=\"width: 100%; border: 3px solid #273A80; background-color: #69c3e8; margin: 15px 0px 15px 0px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding: 20px; text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.polywater.com\/de\/knowledge-hub\/transformer-leak-repair-story-from-polywater\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Verwandte Inhalte: <\/strong>Geschichte des Leckreparatursystems f\u00fcr Transformatoren von Polywater\u00ae<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2><strong>Gr\u00fcnde f\u00fcr das Mapping<\/strong><\/h2>\n<p>Alle Transformatoren haben ein Risikopotenzial.\u00a0Sie altern im Laufe der Zeit und verursachen dadurch einen vorzeitigen Ausfall. Eine unzureichende Auslegung kann zu Schwachstellen f\u00fchren, die erst festgestellt werden, wenn die Anlage l\u00e4nger in Betrieb ist. Zuf\u00e4llig auftretende, mit dem Wetter oder Netz verbundene Risiken k\u00f6nnen zur Abschaltung des gesamten Transformatorblocks f\u00fchren. Der in diesem Artikel beschriebene Mapping-Prozess wird zur Bestimmung des Risikos, dem ein Transformatorblock ausgesetzt ist, verwendet, und welche Ma\u00dfnahmen erforderlich sind, um den negativen Auswirkungen auf die Leistung entgegen zu wirken. Der Prozess ber\u00fccksichtigt auch die Ziele des Kraftwerksbetreibers, die den zeitlichen Ablauf der Abschaltung des Kraftwerks, eine Verl\u00e4ngerung des Betriebs sowie finanzielle oder Sicherheitsziele umfassen kann. \u00a0Wenn die Wartung nicht ordnungsgem\u00e4\u00df durchgef\u00fchrt wird, kann die urspr\u00fcngliche finanzielle Grundlage f\u00fcr den Transformator und den Funktionsblock, in dem er betrieben wird, unter Umst\u00e4nden nicht aufrecht erhalten werden.\u00a0Das Endergebnis des Mapping-Prozesses besteht darin, mehrere Optionen zur Verf\u00fcgung zu stellen, aus denen der Eigent\u00fcmer des Kraftwerks auf der Basis des akzeptablen Risikos und der erforderlichen finanziellen Verpflichtung ausw\u00e4hlen kann.<\/p>\n<h2><strong>Der Mapping-Prozess<\/strong><\/h2>\n<p>Der Mapping-Prozess besteht aus acht Schritten.\u00a0Jeder Schritt baut auf dem vorhergehenden Schritt auf und f\u00fchrt zur Bewertung verschiedener langfristiger Wiederbeschaffungs-, Abhilfe- und Erhaltungsma\u00dfnahmen, die zur Minderung der Risiken in Bezug auf das Ende der Lebensdauer ergriffen werden k\u00f6nnen.\u00a0In diesen Ma\u00dfnahmenpl\u00e4nen werden die damit verbundenen Kosten und Risiken angegeben, damit der Betreiber des Transformatorblocks die Ma\u00dfnahmen ausw\u00e4hlen kann, die f\u00fcr das Erreichen der Anlagenziele am besten geeignet sind.<\/p>\n<p>Die einzelnen Schritte des Mapping-Prozesses werden anhand der folgenden Szenarios beschrieben:<\/p>\n<h2><strong>Beschreibung des Szenarios<\/strong><\/h2>\n<p>Um zu gew\u00e4hrleisten, dass die Transformatoren in einem Heizkraftwerk (HKW) bis zur geplanten Stilllegung in sechs Jahren in Betrieb bleiben, wurde ein Erhaltungsplan f\u00fcr die Anlage erstellt. Die Anfangsphase dieses Plans bestand darin, die Isolierfl\u00fcssigkeit f\u00fcr Hochspannungs-, Anlauf- und Eigenbedarfstransformatoren aufzubereiten.\u00a0Ein Jahr nach dem Beginn des Erhaltungsplans begann die zweite Phase der Konditionierungs- und Erhaltungsma\u00dfnahmen an einem der Maschinentransformatoren mit dem Einbau einer transportf\u00e4higen Konditionieranlage.\u00a0Im dritten Jahr des Erhaltungsprozesses wurde eine zweite, transportierbare Konditionieranlage installiert, um die Konditionierung des zweiten Maschinentransformators weiter zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Die Daten, die von Online-Gas\u00fcberwachungssystemen in den ersten drei Jahren des Programms zur Verl\u00e4ngerung der Lebensdauer gesammelt wurden, lieferten eine gro\u00dfe Menge grundlegender Informationen zum Trend der verbleibenden Substanz. Die Analyse dieser Daten hat die M\u00f6glichkeit aufgezeigt, die Lebensdauer noch weiter zu verl\u00e4ngern.\u00a0Deshalb wurde beschlossen, die Beurteilung der kritischen Anlagen im Kraftwerk zu erweitern. Der Umfang wurde so ge\u00e4ndert, dass die Bewertung der drei Szenarien, in denen die Kosten und Risiken einer l\u00e4ngeren Betriebsdauer bewertet wurden, mit aufgenommen wurde.\u00a0Die drei Szenarien w\u00fcrden dem Kraftwerksbetreiber einen Vergleich der verschiedenen Alternativen erm\u00f6glichen, um festzustellen, ob eine weitere Verl\u00e4ngerung um zehn Jahre m\u00f6glich w\u00e4re und, falls ja, welche die optimale Vorgehensweise w\u00e4re. Mit diesem gr\u00f6\u00dferen Umfang sollte bestimmt werden, ob das Kraftwerk mit einem angemessenen Kostenaufwand ohne wesentliche Betriebsrisiken weiterhin Ertr\u00e4ge durch die Strom- und W\u00e4rmeerzeugung erzielen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die einzelnen Schritte des Mapping-Prozesses zum Erreichen der umfangreicheren Beurteilung des HKW lauten wie folgt:<\/p>\n<table style=\"width: 100%; border: 3px solid #273A80; background-color: #69c3e8; margin: 15px 0px 15px 0px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding: 20px; text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.polywater.com\/de\/knowledge-hub\/cost-effective-on-site-leak-repair-of-power-transformers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Verwandte Inhalte: <\/strong>Kosteneffiziente Vor-Ort-Leckreparatur von Transformatoren<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Mapping Schritt\u00a01:<\/strong> Feststellung der Ziele<\/p>\n<p>Bestimmung der M\u00f6glichkeiten zur Verl\u00e4ngerung der Lebensdauer des Transformatorblocks, um den sicheren und zuverl\u00e4ssigen Betrieb bis zur geplanten, verl\u00e4ngerten Abschaltung in 12\u00a0Jahren zu gew\u00e4hrleisten.\u00a0Bereitstellung einer kompletten Risiko-Ertrags-Analyse der vorgeschlagenen Optionen f\u00fcr den Eigent\u00fcmer der Anlage.<\/p>\n<p><strong>Mapping Schritt\u00a02:<\/strong> Datenerfassung und Dokumentation<\/p>\n<p>Eine komplette Historie der folgenden Daten sollte verf\u00fcgbar gemacht werden und muss Folgendes umfassen:<\/p>\n<ul>\n<li>Gas-in-\u00d6l-Analyse \u2013 Die Erfassung historischer Daten zu den Gasarten und sich \u00e4ndernden Mengen bestimmter Gase ist eine kritische Phase des Mapping-Prozesses.<\/li>\n<li>Die Ma\u00dfnahmen zum Zustand des \u00d6ls umfassen den S\u00e4uregehalt des \u00d6ls, die Grenzfl\u00e4chenspannung, Durchschlagspannung sowie den Furan- und Inhibitor-Gehalt.<\/li>\n<li>Wartungs- und Ausfalldaten m\u00fcssen ebenfalls erfasst werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein wichtiges Ziel in dieser Stufe des Mapping-Prozesses ist das Verst\u00e4ndnis der Wechselwirkungen der Beschleunigungsfaktoren f\u00fcr die Alterung und deren Einfluss auf den Alterungsprozess wie im nachfolgenden Diagramm gezeigt:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8416 aligncenter\" src=\"https:\/\/polywaterv2.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Exponential-Nature-of-Accelerated-Aging-12x8-72ppi.png\" alt=\"\" width=\"864\" height=\"550\" srcset=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Exponential-Nature-of-Accelerated-Aging-12x8-72ppi.png 864w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Exponential-Nature-of-Accelerated-Aging-12x8-72ppi-300x191.png 300w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Exponential-Nature-of-Accelerated-Aging-12x8-72ppi-768x489.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 864px) 100vw, 864px\" \/><\/p>\n<p><strong>Mapping Schritt\u00a03:<\/strong> Datenanalyse<\/p>\n<p>Die Gas-in-\u00d6l-Analyse im Rahmen dieses Schritts liefert die Daten, mit denen der Zustand des Transformators und die Risiken ermittelt werden.<br \/>\nDie Messung der Auswirkungen der Alterung des \u00d6ls auf die Leistungstransformatoren zeigt die Beschleunigung der Alterungsrate an, sowie die Ma\u00dfnahmen, die zur Verbesserung dieser Situation erforderlich sind.<br \/>\nDie Wartungshistorie und -daten k\u00f6nnen aufzeigen, wann und welche mechanischen Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten aufgetreten sind und die mechanische Auslegung der ausgewechselten Teile wie das K\u00fchlsystem und der Lastumschalter aufzeichnen.<\/p>\n<p>In der nachfolgenden Tabelle sind die Nummer und die Funktion der 10 Transformatoren im HKW und die Beurteilung des Endes ihrer Lebensdauer angegeben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8417\" src=\"https:\/\/polywaterv2.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/CHP-10-Transformers-Table-2-72-ppi.jpg\" alt=\"\" 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wurde dann eine Sch\u00e4tzung der verbleibenden Lebensdauer erstellt und jeder Transformator wurde wie oben gezeigt einer Kategorie f\u00fcr\u00a0die verbleibende Lebensdauer zugeordnet.\u00a0Weitere Faktoren wie die Lastkapazit\u00e4t, verbleibende Substanz und die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Ausfalls aufgrund von Risiken der Typen 2\u20133 wurden ebenfalls bewertet.<\/p>\n<p><strong>Mapping Schritt\u00a04:<\/strong> Risikobeurteilung<\/p>\n<p><strong>Transformator GSU1<\/strong> \u2013 Dieser Maschinentransformator wurde wegen einer Reihe von Faktoren als leicht verringerte Substanz eingestuft.\u00a0Dazu geh\u00f6ren ein h\u00f6herer O<sub>2<\/sub>-Verbrauch und eine hohe Wieders\u00e4ttigungsrate des Furans, die auf eine gewisse beschleunigte Alterung hindeuten.\u00a0Einige Anzeichen f\u00fcr hohe Temperaturen in manchen Zonen deuten auf eine \u00dcberlastung dieses Transformators hin.\u00a0Der S\u00e4uregehalt des \u00d6ls war gut.\u00a0Es wurde festgestellt, dass GSU1 mit gleichzeitiger Gaskonditionierung betrieben werden m\u00fcsste, um den O<sub>2<\/sub>-Alterungsprozess zu verlangsamen.\u00a0<strong>Die gesch\u00e4tzte verbleibende Lebensdauer betr\u00e4gt vier Jahre.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Transformator GSU2<\/strong> \u2013 Dieser Maschinentransformator befindet sich in einem etwas besseren Zustand als GSU1.\u00a0Die verbleibende Substanz liegt zwar im gleichen Bereich, doch durch eine Leckage in einem Lastumschalter befindet sich Acetylen im System und es findet ein teilweiser Austritt statt.\u00a0Entsprechend der Empfehlung f\u00fcr GSU1 sollte auch GSU2 mit der gemeinsam genutzten Gaskonditionierungseinheit betrieben werden.\u00a0<strong>Die gesch\u00e4tzte verbleibende Lebensdauer ist l\u00e4nger als f\u00fcnf Jahre.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Transformator GSUOLD1<\/strong> \u2013 Dieser Maschinentransformator befindet sich in einem bedenklichen Zustand.\u00a0Er kann nur als Reserve und unter kontrollierten Bedingungen verwendet werden.\u00a0<strong>Die gesch\u00e4tzte verbleibende Lebensdauer betr\u00e4gt weniger als zwei Jahre.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Transformator GSUSPARE1<\/strong> \u2013 Dieser Transformator wurde von einem Gaskraftwerk mit Spitzenlastbetrieb \u00fcbernommen, vor einigen Jahren.\u00a0Er befindet sich in einem ausgezeichneten Zustand, obwohl er bereits 15\u00a0Jahre alt ist (er war nur etwa 2\u00a0Jahre in Betrieb).\u00a0Die verf\u00fcgbaren Daten sind unzuverl\u00e4ssig, da die Gasproben entnommen wurden, als der Transformator nicht in Betrieb war. Eine \u00dcberpr\u00fcfung der Durchf\u00fchrungen ergab einige Abweichungen bei der elektrischen Kapazit\u00e4t. Diese stellen eine Brandgefahr dar.\u00a0Wenn die Abweichungen bei der elektrischen Kapazit\u00e4t bei einer erneuten Pr\u00fcfung best\u00e4tigt werden und die TAN\u03b4-Pr\u00fcfung einen Spannungsverlust ergibt, wird der Austausch der Durchf\u00fchrungen empfohlen.\u00a0 <strong>Die gesch\u00e4tzte verbleibende Lebensdauer betr\u00e4gt \u00fcber 10\u00a0Jahre.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hilfstransformatoren AUX1\u2013AUXB11<\/strong> \u2013 Bei AUX\u00a01 und 2 gibt es Probleme, die durch defekte Feinw\u00e4hler und undichte Lastumschalter verursacht werden, und zu einem hohen H<sub>2<\/sub>-Gehalt f\u00fchren.\u00a0Bei AUX3, AUX4, AUX5 und AUXB11 gab es uneinheitliche Messwerte eines geringeren Feuchtigkeitsgehalts mit h\u00f6herer Durchschlagspannung. Dies k\u00f6nnte auf den Mangel an Daten f\u00fcr diese Aggregate zur\u00fcckzuf\u00fchren sein.\u00a0<strong>Die gesch\u00e4tzte verbleibende Lebensdauer von AUX1, AUX2 und AUX3 betr\u00e4gt ca. 5\u00a0Jahre.\u00a0Die gesch\u00e4tzte verbleibende Lebensdauer der \u00fcbrigen Hilfstransformatoren betr\u00e4gt \u00fcber f\u00fcnf Jahre.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mapping Schritt\u00a05:<\/strong> Einstufung der Aggregate nach dem Kriterium der Priorit\u00e4t der Wichtigkeit<\/p>\n<p>Die wichtigsten Transformatoren im HKW (Tabelle 2) sind die Maschinentransformatoren GSU1 und GSU2. Beim redundanten \u00e4lteren GSUOLD1 ist die Wahrscheinlichkeit, dass die verl\u00e4ngerte Lebensdauer von 10\u00a0Jahren nicht erreicht wird, am gr\u00f6\u00dften.\u00a0Durch den dauerhaften Einsatz der vorhandenen Konditionieranlage wird das Risiko des Typs 1, d.\u00a0h. der vorzeitige Ausfall von GSUOLD1 verringert, wenn dieser als Reserve ben\u00f6tigt wird, das Risiko kann jedoch nicht ganz ausgeschaltet werden.\u00a0Durch die Redundanzen und die ausgezeichnete Funktionalit\u00e4t von GSUSPARE1 wird auch das Betriebsrisiko f\u00fcr die Kohorte der Maschinentransformatoren verringert. Die Anschaffung neuer Maschinentransformatoren w\u00fcrde die Verl\u00e4ngerung der Lebensdauer um 10\u00a0Jahre fast garantieren, es k\u00f6nnten dadurch aber Risiken des Typs\u00a02 sowie finanzielle Risiken in Bezug auf den Wiederverkauf oder den Einsatz bei der Abschaltung des Maschinentransformators entstehen.<\/p>\n<p>Bei den Hilfstransformatoren ist das Risiko h\u00f6her, ihre Auswirkungen auf den Betrieb des HKW sind aber geringer.\u00a0Die Redundanz in dieser Kohorte reicht f\u00fcr die Minimierung der meisten Risiken f\u00fcr das gesamte Kraftwerk aus. Durch das Anschlie\u00dfen von AUX1 an eine externe Stromquelle wird das Risiko von entgangenen Ertr\u00e4gen durch eine niedrigere Stromerzeugungskapazit\u00e4t des Kraftwerks aufgrund eines vorzeitigen Ausfalls weiter verringert.<\/p>\n<p><strong>Mapping Schritt\u00a06: <\/strong>Vorbeuge- und Erhaltungsma\u00dfnahmen<\/p>\n<p>Anhand der im Folgenden beschriebenen Szenarien sollen die verschiedenen Risiken aufgezeigt werden, die sich durch Wiederbeschaffungs-, Abhilfe- und Erhaltungsma\u00dfnahmen ergeben:<\/p>\n<p><strong>Szenario\u00a01<\/strong> \u2013 Keine Beschaffung neuer Transformatoren und kein Zugang zu Reservetransformatoren f\u00fcr Redundanz.\u00a0M\u00f6glicher Ausfall des Transformators eines externen Netzes in der N\u00e4he des HKW.\u00a0Dieses Szenario ist mit einem hohen Risiko des Typs\u00a03 behaftet. Es kann dabei zu einem weitgehenden oder Gesamtausfall des Kraftwerks kommen, da f\u00fcr den Fall, dass der Transformator eines externen Netzes ausf\u00e4llt, keine Reserve f\u00fcr den Maschinentransformator vorhanden ist.\u00a0Dazu w\u00fcrden durch den Ausfall eines Maschinentransformators die Ertr\u00e4ge aus der Energieerzeugung, wie in der Tabelle Szenario\u00a01 dargestellt, um 50\u00a0% verringert werden. Auch bei der W\u00e4rmeerzeugung kann es zum Ausfall von Ertr\u00e4gen kommen.<\/p>\n<p><strong>Szenario\u00a02<\/strong> \u2013 Investition in drei Systeme zur Erhaltung und Konditionierung der verbleibenden Substanz, sowie Ersetzen des alten GSU1 durch einen neueren Reservetransformator.\u00a0Bei diesem Szenario werden eine Reserve f\u00fcr die Maschinentransformatoren und Ersatzteile f\u00fcr die Anfahr- und Eigenbedarfstransformatoren (Hilfstransformatoren) bereitgestellt.\u00a0Neben der Beschaffung weiterer Erhaltungs- und Konditioniereinheiten f\u00fcr die vorhandenen Hilfstransformatoren kann das Risiko des Typs\u00a01 ihrer beschleunigten Alterung verringert werden, sodass die erforderliche Verl\u00e4ngerung der Lebensdauer um 10\u00a0Jahre erreicht werden kann.\u00a0Durch die Umstellung vom \u00e4lteren GSU1 auf einen neueren Reservetransformator wird das Risiko des Typs\u00a01 etwas verringert. \u00a0Beschaffung neuer Reservetransformatoren f\u00fcr redundante Anlauf- und Eigenbedarfstransformatoren.\u00a0Dadurch erh\u00f6ht sich das Risiko des Typs\u00a02, das sich aber im Laufe der Zeit wieder verringert.\u00a0Durch den zus\u00e4tzlichen Anschluss an einen Transformator in einem externen Netz, um die Versorgung von au\u00dferhalb des Blocks zu erm\u00f6glichen, wird im Falle eines zuf\u00e4llig auftretenden Risikoereignisses das Risiko des Typs\u00a03 verringert.\u00a0Bei diesem Szenario gibt es einige Risiken der Typen\u00a02\u00a0und\u00a03.<\/p>\n<p><strong>Szenario\u00a03\u00a0<\/strong>\u2013 GSU1 durch einen neu beschafften Maschinentransformator ersetzen. GSU2 durch GSUSPARE1 ersetzen. GSU2 kann als Reserve verwendet werden. Beschaffung von drei Reserveaggregaten f\u00fcr die Hilfsaggregate.\u00a0GSU1 und GSU2 k\u00f6nnen als Reserve-Maschinentransformatoren f\u00fcr den neuen Maschinentransformator und GSUSPARE1 verwendet werden, die jetzt als die Maschinentransformatoren des Kraftwerks verwendet werden.\u00a0Beschaffung von drei Erhaltungs- und Konditionieranlagen, die abwechselnd f\u00fcr die sechs in Betrieb befindlichen Hilfsaggregate eingesetzt werden. Auswechseln von defekten Schaltern und Durchf\u00fchrungen.\u00a0Bei diesem Szenario gibt es \u00e4hnliche Risiken der Typen\u00a02\u00a0und\u00a03. \u00a0Es gibt auch ein gewisses finanzielles Risiko, das entsteht, wenn der Maschinentransformator am Ende der Verl\u00e4ngerung der zehnj\u00e4hrigen Lebensdauer nicht verkauft bzw. nicht wieder in Betrieb genommen wird.<\/p>\n<p><strong>Mapping Schritt\u00a07:<\/strong> Kostenvoranschl\u00e4ge und Risiken f\u00fcr die Szenarien<\/p>\n<p>Die Kosten und Vorteile der einzelnen Optionen sind hier zusammengefasst.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8418\" src=\"https:\/\/polywaterv2.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cost-Benefit-chart-final.png\" alt=\"\" width=\"937\" height=\"1003\" srcset=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cost-Benefit-chart-final.png 937w, 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w\u00fcrden in den Wintermonaten auch die Heizertr\u00e4ge verloren gehen.<\/p>\n<p>Wenn Szenario\u00a02 als langfristiger Ansatz f\u00fcr die Verl\u00e4ngerung der Lebensdauer des HKW ausgew\u00e4hlt wird, sind sowohl die technischen als auch die wirtschaftlichen Risiken gering.\u00a0Durch die Reserveaggregate f\u00fcr den Maschinentransformator und den Hilfstransformator wird das Risiko durch einen Kurzschluss in einem Transformator des externen Netzes oder in einem Anlauf- und Eigenbedarfstransformator weitgehend minimiert.\u00a0Die Konditionierungs- und \u00dcberwachungseinheiten werden daf\u00fcr sorgen, dass die verbleibende Substanz erhalten bleibt, um das Risiko der beschleunigten Alterung in den \u00e4lteren Aggregaten zu verringern.<\/p>\n<p>Wird Szenario 3 ausgew\u00e4hlt, w\u00fcrden sich die Risiken des Typs\u00a02 erh\u00f6hen, doch das gesamte Risikoprofil w\u00e4re etwas h\u00f6her als das Profil von Szenario\u00a02.\u00a0F\u00fcr die Vorteile von Szenario\u00a03 sind wesentlich h\u00f6here Investitionen erforderlich als bei Szenario\u00a02. \u00a0Die h\u00f6here Investition bringt auch ein finanzielles Risiko mit sich, wenn es nach Ablauf des zehnj\u00e4hrigen Verl\u00e4ngerungszeitraums zu einer wesentlichen Verz\u00f6gerung beim Verkauf oder bei der Wiederinbetriebnahme des neuen Maschinentransformators kommt.<\/p>\n<table style=\"width: 100%; border: 3px solid #273A80; background-color: #69c3e8; margin: 15px 0px 15px 0px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding: 20px; text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.polywater.com\/de\/knowledge-hub\/so-beeinflussen-sauerstoff-und-saeuren-die-alterung-von-transformatoren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Verwandte Inhalte: <\/strong>So beeinflussen Sauerstoff und S\u00e4uren die Alterung von Transformatoren<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2><strong>Zusammenfassung\u00a0 <\/strong><\/h2>\n<p>In diesem Artikel wurde erl\u00e4utert, wie der Mapping-Prozess zur Quantifizierung der technischen, wirtschaftlichen und finanziellen Risiken von Transformatorbest\u00e4nden verwendet werden kann.\u00a0Die Ursachen f\u00fcr den Ausfall von Transformatoren, z.\u00a0B. unzureichende Dimensionierung\/Ausf\u00fchrung, zuf\u00e4llig auftretende externe Ph\u00e4nomene und beschleunigte Alterung bestimmen das Ausma\u00df der Ungewissheit, die bei einem Transformator besteht.\u00a0Auf Basis des Ausma\u00dfes der Ungewissheit, und auch wo diese Ungewissheit am gr\u00f6\u00dften ist, k\u00f6nnen angemessene Abhilfe- und Erhaltungsma\u00dfnahmen erarbeitet werden, um sicherzustellen, dass sowohl die technischen als auch die wirtschaftlichen Ziele erreicht werden.<\/p>\n<h2>Sie haben Fragen?<\/h2>\n<p><button class=\"button button--primary\" data-micromodal-trigger=\"polywater-modal--email-us-form\">E-Mail <\/button><\/p>\n<div class=\"modal micromodal-slide\" id=\"polywater-modal--email-us-form\" aria-hidden=\"true\"><div class=\"modal__overlay\" tabindex=\"-1\" 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