{"id":19192,"date":"2022-11-28T15:51:41","date_gmt":"2022-11-28T15:51:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.polywater.com\/?p=19192"},"modified":"2024-02-20T12:26:06","modified_gmt":"2024-02-20T18:26:06","slug":"die-urspruenge-der-schmierung-beim-einblasen-von-kabeln-ein-interview-mit-dem-experten-willem-griffioen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.polywater.com\/de\/knowledge-hub\/die-urspruenge-der-schmierung-beim-einblasen-von-kabeln-ein-interview-mit-dem-experten-willem-griffioen\/","title":{"rendered":"Die Urspr\u00fcnge der Schmierung beim Einblasen von Kabeln: Ein Interview mit dem Experten Willem Griffioen"},"content":{"rendered":"<div id=\"vyLightbox\"><\/div>\n<p><em>Was Albert Einstein f\u00fcr die theoretische Physik und die Quantenmechanik war, ist Willem Griffioen f\u00fcr die praktische Physik und die Mechanik des Kabel-Jettings. Das mag zwar ein wenig \u00fcbertrieben wirken, aber Griffioen hat bedeutende Beitr\u00e4ge geleistet, die es wert sind, anerkannt und gefeiert zu werden. Er erfand buchst\u00e4blich die Maschine und einen Gro\u00dfteil der Basistechnologie, die heute in der Kommunikationsbranche als Kabel-Jetting oder Kabel-Einblasen bekannt ist. Dabei wird das Kabel\u00a0\u2013 \u00fcblicherweise Glasfaserkabel\u00a0\u2013 mit Hilfe von Druckluft in das Rohr gezogen und geschoben, anstatt es an eine Kabelspillwinde anzuschlie\u00dfen und mit roher Gewalt vom anderen Ende her einzuziehen. Dieses Konzept der Kabelverlegung wurde bei seiner Einf\u00fchrung in den 1980er-Jahren als radikal angesehen, ist aber heute eine allgegenw\u00e4rtige, weltweite Methode, die praktisch jedem Handwerker in der Branche vertraut ist. Griffioen erkannte schon fr\u00fch, dass die richtige Schmierung eine entscheidende Komponente f\u00fcr den Erfolg des Jettings ist. Als jedoch die wiederholten Anwendungen g\u00e4ngiger Kabelschmiermittel-Formeln nicht ausreichten, um das Potenzial von Griffioens neuen Einblas-Maschinen zu maximieren, wandte er sich an Polywater, um Unterst\u00fctzung von Chemieexperten zu erhalten.<\/em><\/p>\n<p><em>In dieser Fragerunde bespricht \u201eThe Transmission\u201c mit Willem Griffioen, Ph.D., leitender Ingenieur bei Plumettaz S.A., die Relevanz seiner bahnbrechenden Erfindung f\u00fcr den heutigen Markt, die damit verbundenen technischen Forschungsarbeiten und die fr\u00fche Zusammenarbeit mit Polywater bei der Entwicklung von Spezialschmiermitteln zur Optimierung von Installationen. Einige H\u00f6hepunkte des Interviews sind im folgenden Video zu sehen. F\u00fcr das vollst\u00e4ndige Interview scrollen Sie bitte weiter nach unten.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/videos.polywater.com\/watch\/hHbq7aYuxeY9x8bpo7v7wE?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19080\" src=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/willem-video-image-1.png\" alt=\"Willem Griffioen im Interview \u00fcber seine Rolle bei der Erfindung einer Kabel-Einblas-\/Kabel-Jetting-Maschine.\" width=\"800\" height=\"372\" srcset=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/willem-video-image-1.png 800w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/willem-video-image-1-300x140.png 300w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/willem-video-image-1-768x357.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>F. Willkommen, Herr Willem Griffioen. Es ist uns eine Ehre, mit Ihnen zu sprechen. K\u00f6nnen Sie uns zun\u00e4chst etwas \u00fcber Ihren Bildungshintergrund erz\u00e4hlen?<\/h3>\n<p><strong>A. <\/strong>Mein Studium begann an der Universit\u00e4t Leiden*, wo ich Physik und Mathematik studierte und vier Jahre lang an einem unvollendeten Doktoratsstudium arbeitete. Ich f\u00fchlte mich geehrt, als mich mein genialer italienischer Professor ausw\u00e4hlte, um neuartige Forschungsarbeiten \u00fcber die Tieftemperaturphysik von suprafl\u00fcssigem Helium-3 durchzuf\u00fchren und hoffentlich sogar den Nobelpreis an die Universit\u00e4t zu holen. Ich habe dort viel gelernt, entschied mich aber, das Studium nicht fortzusetzen und begann stattdessen Ende 1984 f\u00fcr die niederl\u00e4ndische PTT** zu arbeiten, wo ich etwa ein Jahr sp\u00e4ter das Kabel-Einblasen erfand. Ich habe sp\u00e4ter \u00fcber die Zuverl\u00e4ssigkeit von Fasern promoviert, das war also in Ordnung.<\/p>\n<h3>F. Wir sind sehr froh, dass Sie sich entschlossen haben, Ihre fr\u00fchere Untersuchung von suprafl\u00fcssigem Helium-3 aufzugeben und Ihre Talente auf die Kommunikationstechnik zu konzentrieren. Ihre Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Branche waren, gelinde gesagt, folgenreich. K\u00f6nnen Sie Ihren beruflichen Werdegang und Ihre derzeitige Funktion beschreiben?<\/h3>\n<p><strong>A. <\/strong>Ich begann, f\u00fcr das Forschungslabor der niederl\u00e4ndischen PTT zu arbeiten, war ein Zeit lang bei Draka Comteq und Ericsson Cables t\u00e4tig und bin jetzt leitender Ingenieur bei Plumettaz.<\/p>\n<table style=\"width: 100%; border: 3px solid #273A80; background-color: #69c3e8; margin: 15px 0px 15px 0px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding: 20px; text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.polywater.com\/de\/knowledge-hub\/fragerunde-die-auswirkung-von-einzugschmiermitteln-auf-hochfrequenz-datenkabel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Verwandte Inhalte: <\/strong>FRAGERUNDE: Die Auswirkung von Einzugschmiermitteln auf Hochfrequenz-Datenkabel<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3>F. Sie werden von vielen als der Vater der Kabel-Jetting-Technologie angesehen, da Sie die erste Kabel-Jetting-Maschine f\u00fcr die niederl\u00e4ndische PTT entwickelt haben. K\u00f6nnen Sie beschreiben, wie es dazu kam?<\/h3>\n<p><strong>A. <\/strong>Im Jahr 1986 konnte die PTT ihre Kabel nicht einfach durch Einziehen installieren. Die Betriebsabteilung konnte zwar gerade Abschnitte, Schwerkraft, Reibungskoeffizienten und den Effekt der Seilreibung berechnen, aber sie konnte sich die begrenzten Zugl\u00e4ngen nicht erkl\u00e4ren. Sie konnten Kabel nur maximal 300\u00a0Meter weit einziehen, obwohl l\u00e4ngere Z\u00fcge vorhergesagt waren. Um einen Zug von 2,1\u00a0Kilometern L\u00e4nge zu erreichen, musste die Strecke in zwei mal sechs 175-Meter-Abschnitte mit zwei mal f\u00fcnf Achterwinden mit unterst\u00fctzenden Zwischenstationen aufgeteilt werden. Die Z\u00fcge wurden in der Mitte gestartet und nach au\u00dfen zu den beiden Enden geleitet, aber es gab Synchronisationsprobleme mit der Kabelspillwinde und den Winden. Das war eine furchtbare Arbeit und sehr teuer. Es war so zeitaufw\u00e4ndig, dass oft nur eine Richtung an einem Tag erledigt werden konnte. Und am n\u00e4chsten Morgen war das restliche Kabel manchmal weg, von Kupferdieben gestohlen, die sozusagen nicht auf dem laufenden Stand mit Glasfaserkabeln waren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19056\" src=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Plummet-photo-1.png\" alt=\"Zwei Arbeiter \u00fcberwachen eine Kabel-Jetting-Maschine bei der Installation von Kommunikationskabeln\" width=\"800\" height=\"377\" srcset=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Plummet-photo-1.png 800w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Plummet-photo-1-300x141.png 300w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Plummet-photo-1-768x362.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Die zentrale Abteilung der PTT war der Meinung, dass der begrenzende Faktor in der Steifigkeit des Kabels liege, und sie baten mich, diese zu modellieren, was ich auch tat. Ich suchte nach den Formeln und berechnete, dass dies nur ein geringf\u00fcgiger Faktor war und nicht der Grund, warum das Ziehen so schwierig war. Ich habe auch festgestellt, dass der Seilreibungs-Effekt, der durch die Wellen des Rohres entsteht, wirklich t\u00f6dlich ist. Das veranlasste mich dazu, das Einblasen von Kabeln als Installationsmethode zu untersuchen, und der Rest ist Geschichte.<\/p>\n<h3>F. In Ihrem Beitrag aus dem Jahr 2022, <em>\u201eCable Blowingg \u2014 35 Year Historical Review\u201c<\/em>, schreiben Sie, dass die British Telcom im Jahr 1982 die \u201eBlown Fiber Technik\u201c entwickelt hat. Wodurch unterscheidet sich Ihre Methode von dieser? Welchen Beitrag haben Sie zur Weiterentwicklung der Technologie geleistet?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Ja, die British Telcom hat eingeblasene Fasern erfunden. Der Trick bestand darin, im Rohr einen Hochgeschwindigkeits-Luftstrom entlang des flexiblen Faserelements zu erzeugen. Dadurch wurde ein gleichm\u00e4\u00dfiger Zug \u00fcber die gesamte L\u00e4nge des Kabels erzeugt, der \u2013 als Antriebskraft \u2013 die durch Schwerkraft verursachte Reibung lokal ausglich. Auf diese Weise wurde ein Spannungsaufbau im Kabel vermieden, und es gab keinen Seilreibungs-Effekt\u00a0\u2013 genau das, was wir brauchten. Aber niemand h\u00e4tte es je f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, ein echtes Kabel einzublasen, da man der Meinung war, dass nur leichte und flexible Faserelemente durch Einblasen installiert werden k\u00f6nnten. Und solche flexiblen Faserelemente durfte man wegen der Gefahr einer Besch\u00e4digung nicht schieben. Ein Detektor w\u00fcrde die Maschine ausschalten, wenn er ein Knicken durch das Schieben feststellte. Ich habe berechnet, dass es tats\u00e4chlich m\u00f6glich ist, echte Kabel zu einzublasen; dass es auch einen Vorteil hat, das Kabel zu schieben, was ich im ersten Test herausgefunden habe\u00a0\u2013 das werde ich sp\u00e4ter noch erkl\u00e4ren.<\/p>\n<table style=\"width: 100%; border: 3px solid #273A80; background-color: #69c3e8; margin: 15px 0px 15px 0px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding: 20px; text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.polywater.com\/de\/knowledge-hub\/faq-einziehen-von-kabeln-schmierung-und-spannung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Verwandte Inhalte: <\/strong>FAQ \u2013 Einziehen von Kabeln, Schmierung und Spannung<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Wir haben meine Theorie in Kootwijk, den Niederlanden, an einer Funkstation der niederl\u00e4ndischen PTT getestet. Sie hatten vier Rohrschleifen in einem Testfeld, das zuvor verwendet wurde, um vier Achterwinden in Kaskade zu testen. Ich sagte, wir k\u00f6nnen es mittels Einblasen durch zwei Schleifen schaffen. Alle anderen haben gesagt, das sei nicht m\u00f6glich; es wurde bereits versucht und ist fehlgeschlagen. Aber bei ihrer Methode war am Ende ein Kolben angebracht, so dass keine verteilten Zugkr\u00e4fte des Hochgeschwindigkeits-Luftstroms zur \u00dcberwindung der Schwerkraftreibung auftraten und der Aufbau von Axialkr\u00e4ften und damit der Seilreibungs-Effekt nicht vermieden werden konnte. Au\u00dferdem wurde kein mechanischer Druck ausge\u00fcbt, um das Kabel in die Druckzone einzuf\u00fchren, so dass die Gegendruckkraft nicht kompensiert wurde und der Seilreibungs-Effekt bereits von Anfang an gro\u00df war. Es funktionierte also tats\u00e4chlich nicht.<\/p>\n<p>Meine Idee war, den Rohrmolch zu entfernen [piston], wie bei den eingeblasenen Fasern von BT, und das Kabel zu schieben, w\u00e4hrend es eingeblasen wird. Das mussten wir von Hand machen, weil es zu diesem Zeitpunkt nat\u00fcrlich noch keine Maschinen gab. Vier von uns haben geschoben, immer abwechselnd. Ich war einer von ihnen. Es war sehr schwer und es gab viele Beschwerden. Nachdem wir jedoch eine Schleife geschafft hatten, verstummten die Zweifler. Als zwei Schleifen durchkamen, sagten sie: \u201eEs ist ein Wunder!\u201c<\/p>\n<p>Dass sie sagten, es handle sich um ein Wunder, deutet darauf hin, dass es etwas Neuartiges war, was bereits die Grundlage f\u00fcr ein Patent bildet. Das war ein unerwarteter Erfolg\u00a0\u2013 aber nicht f\u00fcr mich, denn ich hatte es berechnet. Wir bliesen weiter ein und schafften es, die dritte und sogar die vierte Schleife zu bew\u00e4ltigen. Das war schlie\u00dflich selbst f\u00fcr mich ein Wunder, denn das hatte ich nicht vorhergesehen.<\/p>\n<h3>F. Man kann also durchaus sagen, dass Sie eine theoretische Technologie durch Ihre zus\u00e4tzlichen Berechnungen, Ihre Modellierung und die Erfindung der eigentlichen Maschine in eine praktische Realit\u00e4t verwandelt haben?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Meine Theorie war, dass die Antriebskr\u00e4fte durch das Einblasen ausreichen w\u00fcrden, um zwei Schleifen zu erreichen, und dass steife Kabel kein Problem darstellen w\u00fcrden. Ich hatte modelliert, dass eine gewisse Steifigkeit erforderlich ist, um ein Schieben zu erm\u00f6glichen. Nachdem ich die dritte und vierte Schleife erfolgreich abgeschlossen hatte, fand ich heraus, dass es sich nicht um eine gleichm\u00e4\u00dfige Zugkraft handelte, wie von der British Telecom angenommen. Da Luft komprimierbar ist, dehnte sie sich zum Ende hin aus, nahm an Geschwindigkeit zu und \u00fcbte eine viel gr\u00f6\u00dfere Kraft aus. Die Luftzugkr\u00e4fte waren am Anfang minimal und am Ende v\u00f6llig ausreichend. Um also das Kabel durch Schieben zu unterst\u00fctzen, zus\u00e4tzlich zu jener Kraft, die das Kabel in die Druckzone f\u00fchrt (beim Schieben mit der Hand hatten wir keine Ahnung, wie stark wir schoben), kann man die erste L\u00e4nge, bei der das Einblasen allein nicht ausreicht, um die durch Schwerkraft verursachte Reibung zu kompensieren, durch einen gewissen Prozentsatz an Schieben \u00fcberbr\u00fccken, bis die Zugkr\u00e4fte des sich ausdehnenden Luftstroms im Rohr gro\u00df genug sind, um zu \u00fcbernehmen. Mein Aha-Moment\u00a0\u2013 und die Grundlage f\u00fcr das Patent im Jahr 1987\u00a0\u2013 war die Erkenntnis, dass Jetting die Synergie von Schieben und Einblasen ist. Und das ist es wirklich. Wenn das Einblasen nur 50\u00a0% der L\u00e4nge und das Schieben nur 25\u00a0% der L\u00e4nge erreichen w\u00fcrde, dann macht die Synergie des Jettings 100\u00a0% daraus und verdoppelt somit die L\u00e4nge des Einblasens allein, sowohl im Modell als auch in der Praxis.<\/p>\n<h3>F. Und etwa zu dieser Zeit haben Sie die erste Einblasmaschine entwickelt?<a href=\"https:\/\/www.plumettaz.com\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-19208 alignright\" src=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Plummetaz-bio-photo-DE.png\" alt=\"Eine kurze Biografie von Plummet und eine Link zur Website\" width=\"207\" height=\"366\" srcset=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Plummetaz-bio-photo-DE.png 207w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Plummetaz-bio-photo-DE-170x300.png 170w\" sizes=\"auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/><\/a><\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Ja, wir haben die erste Maschine in der Werkstatt gebaut, ganz ohne Pl\u00e4ne. Sie wurde an einer realen Installation getestet und hat so sehr geholfen, dass wir\u00a0die Maschine nicht mehr zur\u00fcckbekommen haben. Sie bestellten vier weitere Maschinen, um sie im Tandembetrieb f\u00fcr eine bessere Produktion einzusetzen. Dann haben wir also Pl\u00e4ne entwickelt und vier Maschinen in zwei Monaten gebaut, was mir damals wie eine sehr lange Zeit vorkam. Ich hatte noch keine Ahnung, wie lange solche Dinge in der echten Welt dauern.<\/p>\n<p>Wir haben die vier Maschinen schlie\u00dflich geliefert, aber auch diese nicht zur\u00fcckbekommen. Wir mussten sogar noch drei\u00dfig weitere herstellen. Sie wurden sehr schnell sehr popul\u00e4r. Innerhalb von vier Monaten gab es in den Niederlanden niemanden mehr, der Kabel einzog. Es war eine staatliche Organisation \u2013 die niederl\u00e4ndische PTT \u2013, die so schnell auf die neue Methode umstellte, also gab es offensichtlich einen gro\u00dfen Bedarf. Die Einblasmaschine kam genau zur richtigen Zeit. Es war eine Umstellung, eine revolution\u00e4re Technologie. Und sie waren sehr zufrieden mit mir als Erfinder der CableJet\u2122-Maschine. Ich habe den Diana Award f\u00fcr diese wissenschaftliche Leistung erhalten.<\/p>\n<h3>F. Wann stellte sich heraus, dass eine Schmierung beim Jetting-Verfahren erforderlich ist, und was f\u00fchrte zur Schlussfolgerung, dass die vorhandenen Schmiermittel nicht ausreichten?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Paraffin\u00f6l wurde in den Niederlanden bereits zum Einziehen von Kabeln verwendet, und so begannen wir, das auch zum Einblasen zu verwenden. Ich erinnere mich, dass zum Einziehen eine schlichte Box verwendet wurde, die mit in Paraffin\u00f6l getr\u00e4nktem Schaumstoff gef\u00fcllt war. Das Kabel wurde durch die Box gezogen, um das Schmiermittel aufzutragen, aber das w\u00fcrde f\u00fcr das Einblasen nicht funktionieren, weil es schwierig genug war, ein trockenes Kabel zu schieben, gar nicht zu reden von einem geschmierten. Man konnte es nicht zu fassen bekommen. Wir haben stattdessen einfach \u00d6l in das Rohr gegossen, wo es sich durch die Wirkung des Luftstroms verteilt hat. Das hat einigerma\u00dfen funktioniert, aber mit den damaligen Kabeln, die nat\u00fcrlich anders sind als heute, nur bis zu 700\u00a0Meter.<\/p>\n<table style=\"width: 100%; border: 3px solid #273A80; background-color: #69c3e8; margin: 15px 0px 15px 0px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding: 20px; text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.polywater.com\/de\/knowledge-hub\/reibungskoeffizient-beim-einziehen-von-kabeln-teil-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Verwandte Inhalte: <\/strong>Reibungskoeffizient beim Einziehen von Kabeln\u00a0\u2013 Teil 1<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Das erste Problem, auf das wir mit Paraffin\u00f6l gesto\u00dfen sind, war in Spanien bei der Verbindung Madrid-Sevilla f\u00fcr die Weltausstellung. Die weltweite Exklusivlizenz f\u00fcr die CableJet\u2122-Einblasmaschine war an Plumettaz S.A. verkauft worden, und das Unternehmen baute den Prototyp. Die Maschine, immer noch jene der PTT, funktionierte bei Feldversuchen in Madrid gut, nicht aber bei der tats\u00e4chlichen Installation. Das Kabel stoppte vorzeitig. Gerard Plumettaz war der Meinung, dass die Verteilung des Schmiermittels nicht ausreichend war, und ging zum anderen Ende des Rohres, um zu sehen, was los war. Er schl\u00fcpfte in den Schacht und legte zuerst seine Hand \u00fcber das Ende des Rohres. Er konnte f\u00fchlen, dass kein Schmiermittel vorhanden war, das sich normalerweise in Form eines Nebels bemerkbar machte. Aber die herausstr\u00f6mende Luft war trocken. Das Rohr in Spanien war l\u00e4nger als das Rohr in den Niederlanden, und das Problem wurde dadurch gel\u00f6st, dass wir die dreifache Menge an Schmiermittel eingef\u00fcllt haben, wodurch sich das Schmiermittel schnell genug verteilte. Die Installation wurde erfolgreich abgeschlossen, aber immer noch mit einer maximalen Einblasdistanz von 700\u00a0Metern. Unser oberstes Ziel war es nat\u00fcrlich, die L\u00e4nge der Installation zu erweitern, und das war mit Paraffin\u00f6l einfach nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<h3>F. Die Unzul\u00e4nglichkeit des Paraffin\u00f6ls lag also in der F\u00e4higkeit, es aufzubringen?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Wir stellten fest, dass wir das \u00d6l schneller verteilen konnten, wenn wir mehr \u00d6l verwendeten, aber die Einblasdistanz blieb begrenzt. Au\u00dferdem stellten wir fest, dass die Paraffin\u00f6l-R\u00fcckst\u00e4nde mit der Zeit klebrig wurden. Dies wurde sp\u00e4ter zu einem echten Problem, wenn der Kunde mehr Fasern oder Mikrorohre einblasen wollte, um einen h\u00f6heren F\u00fcllgrad des Rohrs zu erreichen. Der klebrige R\u00fcckstand begrenzte die Distanz, \u00fcber die wir einblasen konnten.<\/p>\n<p>Wir haben auch versucht, mit Polywater\u00ae J oder Polywater\u00ae F Kabelschmiermittel einzublasen\u00a0\u2013 ich wei\u00df nicht mehr, welches der beiden\u00a0\u2013, weil es als das beste der Welt empfohlen wurde. Wir erwarteten gute Ergebnisse, da wir das Material mit unseren Fingern f\u00fchlten und dachten, es w\u00e4re so rutschig, dass es sehr gut sein muss. Aber als wir es ausprobierten, hielt das Kabel pl\u00f6tzlich an. Wir gingen erneut zum Ende des Rohrs, und dieses Mal kam nicht nur kein Schmiermittel heraus, sondern auch keine Luft mehr. Wir warteten, und schlie\u00dflich gab es ein Rauschen und eine gro\u00dfe Ladung schaumigen Schmiermittels spritzte heraus und traf fast die nahe gelegenen Bahngleise. Wir scherzten, dass vielleicht ein Zug entgleisen k\u00f6nnte. Durch die Druckluft sch\u00e4umte das Schmiermittel zu einer gro\u00dfen Schweinerei auf. So erkannten wir, dass Kabelschmiermittel ungeeignet waren und wir ein spezielles Schmiermittel brauchten, um die Installationsdistanz zu optimieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19064\" src=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Prelube-2000-crop.png\" alt=\"Eine Flasche Polywater Prelube Schmiermittel beim Einsatz mit einer Kabel-Einblasmaschine\" width=\"800\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Prelube-2000-crop.png 800w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Prelube-2000-crop-300x145.png 300w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Prelube-2000-crop-768x372.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<h3>F. Wie kamen Sie mit Polywater in Kontakt, als Sie Hilfe bei der Spezialisierung von Schmiermitteln suchten?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Der erste Kontakt mit Polywater war im Jahr 1987. Ich traf John Fee*** am International Wire &amp; Cable Symposium in Arlington, Virginia. Er war dort, um einen Vortrag \u00fcber die Brennbarkeit von Kabelschmiermittel-R\u00fcckst\u00e4nden zu halten. Ich sprach mit John \u00fcber das Einblasen von Kabeln, an dem wir bereits arbeiteten, das wir aber in diesem Jahr nicht auf der Konferenz vorstellen konnten, weil die Einreichfrist f\u00fcr die Kurzbeschreibungen vor der Anmeldung des Patents lag. Er zeigte mir einen echten Kabelzug in der N\u00e4he von Washington D.C. Das war mein erster Kontakt mit John. Er interessierte sich sehr f\u00fcr die Technologie und ihr Verbesserungspotenzial. Dies f\u00fchrte, nach dem \u201eSchaumvorfall\u201c und mit Mitwirkung von Gerard Plumettaz, zur Geburt des Kabel-Jetting-Schmiermittels, das als Polywater\u00ae Prelube 2000\u2122 vermarktet wurde und dem bald das chemisch \u00e4hnliche CJL-Jetting-Schiermittel von Plumettaz folgte. Und das f\u00fchrte zu einem enormen Sprung bei der maximal m\u00f6glichen L\u00e4nge der Kabelinstallation.<\/p>\n<h3>F. Haben Sie dazu beigetragen, die Parameter f\u00fcr Polywater festzulegen, was dieses spezielle Schmiermittel leisten soll?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Ich habe nur das Problem beschrieben. Wir wussten, dass es Schwierigkeiten mit der Verwendung von Kabelschmiermitteln gab, weil sie sch\u00e4umten, und ich berichtete John von meinen Erkenntnissen.<\/p>\n<h3>F. Waren Sie letztlich an den Tests der Schmiermittel-Prototypen von Polywater beteiligt?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Zu Beginn der kritischen Entwicklungsphase noch nicht sehr. Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Interaktion fand zwischen Plumettaz und Polywater statt. Ich hatte immer Kontakt zu Plumettaz, aber ich habe an anderen Dingen gearbeitet. Plumettaz stellte fest, dass Prelube von Polywater das beste Schmiermittel war. Sie entwickelten eine Technik, bei der das Schmiermittel durch Einblasen eines Schaumstoffmolchs im Rohr aufgebracht wird, um eine bessere Verteilung zu erzielen. Polywater lieferte das Produkt und Plumettaz entwickelte das Verfahren. Sp\u00e4ter, als ich die Schmiervorrichtung f\u00fcr die Einblasmaschine erfand, war ich nat\u00fcrlich stark in die Schmiermittel eingebunden. Sie war eine Erfindung von Draka, denn ich habe damals dort gearbeitet. In Zusammenhang mit diesem Projekt besuchte ich gemeinsam mit Maya Keijzer Polywater in Minnesota. Ich erinnere mich noch gut daran, wie John Fee uns zum Eisfischen an einem zugefrorenen See mitnahm. Es war sehr kalt.<\/p>\n<h3>F. Wie wichtig ist die Verwendung von Schmiermitteln f\u00fcr das erfolgreiche Kabel-Jetting?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Sie ist absolut unverzichtbar. Ohne die richtigen Schmiermittel w\u00fcrden die Jetting-Distanzen vielleicht nur ein Drittel dessen betragen, was heute regelm\u00e4\u00dfig erreicht wird. Selbst bei Mikrorohren mit reibungsarmen Auskleidungen kann die Distanz um 50\u00a0% erh\u00f6ht werden. Ohne Spezialschmiermittel und die richtige Anwendung ist das Jetting einfach nicht praktikabel. Das ist mit Sicherheit nicht ratsam.<\/p>\n<h3>F. H\u00e4tte die Industrie die Einblastechnik ohne gleichzeitige Entwicklung eines speziellen Schmiermittels f\u00fcr das Einblasen \u00fcberhaupt eingef\u00fchrt?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Wahrscheinlich nicht in dem Ausma\u00df, wie es geschehen ist. Das ist nat\u00fcrlich eine hypothetische Frage, aber es ist schwer vorstellbar, dass etwas so beliebt ist, wenn es zwei- oder dreimal weniger effektiv ist. Vor allem, wenn die \u201eKonkurrenz\u201c beim Kabeleinziehen Polywater-Schmiermittel verwendet.<\/p>\n<table style=\"width: 100%; border: 3px solid #273A80; background-color: #69c3e8; margin: 15px 0px 15px 0px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding: 20px; text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.polywater.com\/de\/knowledge-hub\/so-vermeiden-sie-das-quetschen-von-glasfaserkabeln-bei-der-installation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Verwandte Inhalte: <\/strong>So vermeiden Sie das Quetschen von Glasfaserkabeln bei der Installation<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3>F. Was sind die m\u00f6glichen Konsequenzen einer unsachgem\u00e4\u00dfen oder unzureichenden Schmierung beim Jetten?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Es gibt zwar Alternativen zu Plumettaz CJL oder MJL und Polywater Prelube auf dem Markt, aber das ist Pfennigfuchserei. Der Versuch, Kabel ohne Schmiermittel weiter als nur \u00fcber sehr kurze Strecken zu verlegen, ist ebenso unsinnig. Man kann das Kabel nicht weit genug einblasen. Er bleibt stecken. Dann muss man graben. Das wird sehr teuer, und jede vermeintliche Einsparung an Schmiermitteln verpufft sehr schnell. Diese Schmiermittel sind eine preisg\u00fcnstige Versicherung. Wir sch\u00e4tzen diese kleinen Flaschen.<\/p>\n<h3>F. Erf\u00fcllen die Schmiermittel Prelube und CableJet Ihrer Meinung nach auch heute noch die Anforderungen an das moderne Kabel-Jetting?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Ja, das sind die besten auf dem Markt. Ich bin Physiker, kein Chemiker. Ich kenne die Geheimnisse der Formulierung nicht, aber wir haben mehrere Schmiermittel getestet, und diese sind immer noch die allerbesten Jetting-Schmiermittel. Es ist jedoch wichtig, das Richtige auszuw\u00e4hlen. Zum Beispiel ist es schwierig, dickfl\u00fcssiges Schmiermittel in einem Mikrorohr zu verteilen. Spezialschmiermittel f\u00fcr Mikrorohre haben eine niedrigere Viskosit\u00e4t und eine spezielle Chemie, die es ihnen erm\u00f6glicht, unter den einzigartigen Jetting-Bedingungen weitere Bereiche zu beschichten.<\/p>\n<h3>F. Welchen Anteil des Erfolgs bei der d\u00fcnnen Verteilung von Schmiermittel in Mikrorohren f\u00fchren Sie auf das Schmiermittel selbst und nicht auf Ihre Plumettaz-Applikatoren zur\u00fcck?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Nun, ich wei\u00df es nicht, aber es die beste Leistung resultiert eindeutig aus der Verwendung von beidem. Die Schmiervorrichtung sorgt f\u00fcr die mechanische Unterst\u00fctzung, indem sie einen sehr d\u00fcnnen Film des Schmiermittels auf dem Kabel verteilt, und das Schmiermittel tr\u00e4gt aus chemischer Sicht dazu bei. Die Viskosit\u00e4t des Schmiermittels spielt eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n<p>Wir haben dieses Viskosit\u00e4tsproblem getestet, indem wir Schmiermittel mit einem Schaumstoffmolch durch ein 1.500\u00a0Meter langes Rohr geblasen haben. Danach haben wir alle 100\u00a0Meter Proben entnommen, um die Schmierung zu analysieren, die auf den ersten 300\u00a0Metern perfekt war, dann aber nachlie\u00df. Nach 400\u00a0Metern war sie stark reduziert, und danach war \u00fcberhaupt kein Schmiermittel mehr vorhanden. Die L\u00f6sung f\u00fcr diese langen Installationen war ein gr\u00f6\u00dferer Schaumstoffmolch mit mehr Schmiermittel. Wir nennen das eine satte Schmierung. Wir tragen so viel auf, dass das Schmiermittel zwar im gesamten Rohr verteilt wird, aber am Ende, wenn der Molch das Rohr verl\u00e4sst, immer noch etwas \u00fcbrig bleibt. Das ist jedoch eine lange, dickfl\u00fcssige Schmiermittels\u00e4ule im Rohr, etwa zwei Meter lang, so dass es Zeit braucht, sie unter Druck einzublasen. So etwas tut man nur, wenn es wirklich notwendig ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19072\" src=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Plummet-photo-2-2.png\" alt=\"Eine Kabel-Jetting-Maschine, die auf einer Baustelle Glasfaserkabel installiert.\" width=\"800\" height=\"362\" srcset=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Plummet-photo-2-2.png 800w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Plummet-photo-2-2-300x136.png 300w, https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Plummet-photo-2-2-768x348.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Ich erinnere mich, dass wir es einem Kunden in Stockholm vorgef\u00fchrt haben, und wir haben gewartet und gewartet\u00a0\u2013 sogar eine Mittagspause eingelegt\u00a0\u2013 und darauf gewartet, dass der Schaumstoffmolch mit dem Schmiermittel am Ende des Rohrs austritt. Schlie\u00dflich kam der Molch heraus und wir konnten das Kabel in Sekundenbruchteilen einblasen. Aber wir haben nie wieder etwas von diesem Kunden geh\u00f6rt. Sie haben sich nur an den Schmiervorgang erinnert.<\/p>\n<h3>F. Ihr Beitrag aus dem Jahr 2012, \u201eCable in Duct Installation: Lubrication Makes the Difference\u201c, erw\u00e4hnt elektrostatische Ladung und Verstopfungen durch Kondensation als begrenzende Faktoren f\u00fcr die Jetting-L\u00e4nge, die durch die Wahl des Schmiermittels gel\u00f6st werden. K\u00f6nnen Sie diese Begriffe beschreiben?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Wir erkannten, dass das Kabel bei seiner Bewegung durch das Rohr eine elektrostatische Ladung erzeugt. Diese Ladung dr\u00fcckt das Kabel gegen die Innenwand des Rohrs, was die Reibung erh\u00f6ht. Dies h\u00e4ngt von der Geschwindigkeit der Installation ab, das hei\u00dft, je schneller sich das Kabel bewegt, desto h\u00f6her ist die Ladung. Bis zu einem gewissen Grad konnten wir das durch Reduzierung der Einblasgeschwindigkeit unter Kontrolle halten. Obwohl wir dieses Ph\u00e4nomen nicht eingehend untersucht haben, stellten wir fest, dass das Auftragen von Schmiermittel mit dem CableJet-Applikator die Ladung beseitigte und das Problem somit gel\u00f6st war. Wir brauchten nicht zu untersuchen, warum es funktionierte. Wir wussten einfach, dass es das tat.<\/p>\n<p>Die Verstopfungen durch Kondensation treten bei kleinen Kabeln auf, wenn man einen Luftkompressor ohne Nachk\u00fchler verwendet. Die Luftfeuchtigkeit spielt ebenfalls eine Rolle. Es kann viel Feuchtigkeit in der Luft sein. Wenn Wasser kondensiert, sammelt es sich und haftet an den Innenw\u00e4nden des Polyethylenrohrs, was die Spannung erh\u00f6ht. Es erzeugt eine Kapillarwirkung und klebt die kleinen Kabel im Wesentlichen an die Rohrwand, was die Reibung erh\u00f6ht. Aber auch hierbei beseitigt die Verwendung von Spezialschmiermitteln durch den CableJet-Applikator das Problem, insbesondere mit einem Nachk\u00fchler (andernfalls k\u00f6nnten gro\u00dfe Mengen Wasser auftreten, was sich dennoch negativ auf den Einblasvorgang auswirkt). Dann m\u00fcssen wir diesen Faktoren nicht viel Aufmerksamkeit schenken.<\/p>\n<h3>F. Sind jetzt alle Plumettaz-Einblasmaschinen mit speziellen Schmiervorrichtungen und -beh\u00e4ltern ausgestattet, um diese optimalen Schmierverfahren zu erm\u00f6glichen?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Leider gibt es immer noch Kunden, die die Vorteile dieser Zusatzfunktionen noch entdecken m\u00fcssen. Ich wei\u00df nicht, wie viel Prozent unserer verkauften Maschinen mit Schmiervorrichtungen ausgestattet sind, aber der Prozentsatz kann und sollte steigen, insbesondere f\u00fcr die Installation kleiner Kabel. Auch wenn wir keine Kabel-Schmiervorrichtung haben, die man in alle Maschinen einbauen kann, so haben wir doch eine f\u00fcr jede Maschine, die einfach im Rohr direkt nach der Einblasmaschine \u201eon-line\u201c gestellt wird.<\/p>\n<h3>F. Polywater hatte eine der ersten Plumettaz-Maschinen in den USA f\u00fcr die Entwicklung von Schmiermitteln, und ein gro\u00dfer Kabelhersteller trat an uns heran, um herauszufinden, ob die Maschine f\u00fcr sein Kabel geeignet war. Sie funktionierte nat\u00fcrlich auch f\u00fcr dessen Projekte. Heute, viele Jahre sp\u00e4ter, verlangen die Kabelhersteller, dass neue Kabel Einblastests erf\u00fcllen. Mit anderen Worten: Die Maschinen wurden einst f\u00fcr die Kabel konzipiert. Jetzt werden die Kabel f\u00fcr die Maschinen entwickelt.<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Ja, eine interessante Beobachtung. Der Kreis hat sich geschlossen. Nat\u00fcrlich muss man immer noch die richtige Maschine f\u00fcr sein Kabel haben. Plumettaz SuperJet\u2122 verf\u00fcgt beispielsweise \u00fcber eine dreistufige Einstellung f\u00fcr die richtige Steuerung des Seitenwanddrucks. Ein zu hoher Seitenwanddruck kann die Quetschfestigkeit des Kabels \u00fcberschreiten. Unsere Mitbewerber haben das nicht.<\/p>\n<table style=\"width: 100%; border: 3px solid #273A80; background-color: #69c3e8; margin: 15px 0px 15px 0px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding: 20px; text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.polywater.com\/de\/knowledge-hub\/die-planung-von-kabelprojekten-sorgt-fuer-mehr-erfolg-und-sicherheit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Verwandte Inhalte: <\/strong>Die Planung von Kabelprojekten sorgt f\u00fcr mehr Erfolg und Sicherheit<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3>F. Haben sich die Leistungskriterien f\u00fcr gute Jetting-Schmiermittel im Laufe der Zeit ge\u00e4ndert?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Ich glaube nicht, dass sich die grundlegenden Parameter ge\u00e4ndert haben. Das Schmiermittel muss sowohl die hydrodynamische Reibung als auch die Grenzreibung deutlich verringern. Es muss nicht nur die Anfangsspannung verringern, sondern auch eine langfristige Leistung bieten. In anderen Worten: Es darf nicht austrocknen, w\u00e4hrend es mit all der Luft weit in das Rohr eingeblasen wird. Es muss nat\u00fcrlich mit dem Kabel und dem Rohr kompatibel sein. Es muss sich durch die Schmiervorrichtung leicht auftragen lassen. Es sollte eine geringe Toxizit\u00e4t aufweisen, um die Sicherheit der Arbeitnehmer zu gew\u00e4hrleisten und umweltvertr\u00e4glich zu sein. Es muss elektrostatische Ladung beseitigen und Verstopfungen durch Kondensation verhindern. Es muss schaumfest sein. Und das d\u00fcrfen nicht nur Behauptungen des Herstellers sein, sondern es sollte auch eine Testdokumentation vorliegen. Ich w\u00fcsste nicht, welche Verbesserungen vorgenommen werden k\u00f6nnten, es sei denn, um die Reibung noch weiter zu verringern.<\/p>\n<p>Zur Frage, ob das Schmiermittel austrocknet: Ich denke, Ihre Spezifikationen geben an, dass Prelube nach der Verdunstung 90\u00a0% seiner Gleitleistung erh\u00e4lt. Das haben wir auch bei unseren anspruchsvollsten Tests f\u00fcr CERN untersucht, bei denen installierte Kabel ausgeblasen und neue Kabel eingeblasen werden m\u00fcssen\u00a0\u2013 in einem Fall sogar ein Jahr sp\u00e4ter und nach Aussetzung einer hohen Strahlendosis. Was glauben Sie, wie die Ergebnisse waren? Sie lie\u00dfen sich sogar noch besser aus- und einblasen! Ein Schmiermittel mit rutschigen, getrockneten R\u00fcckst\u00e4nden ist also fantastisch.<\/p>\n<h3>F. Welcher Prozentsatz an Glasfaserkabeln wird heute durch Einblasen und nicht durch Einziehen verlegt?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Ich bin nat\u00fcrlich nicht im Verkauf t\u00e4tig, aber ich glaube, dass in den USA nur die H\u00e4lfte der Kabel eingeblasen wird, w\u00e4hrend in anderen L\u00e4ndern der Welt fast 100\u00a0% der Kabel eingeblasen werden, und wiederum andere L\u00e4nder diese Methode erst noch einf\u00fchren m\u00fcssen. Dennoch findet man Jetting \u00fcberall auf der Welt, von Island bis nach S\u00fcdafrika, in touristisch beliebten Gebieten wie den Fidschi-Inseln oder in der rauesten Umgebung von Alaska. In Europa wird ein sehr gro\u00dfer Teil der Glasfaserkabel nicht mehr eingezogen. Jetting ist zur vorherrschenden Installationsmethode geworden. Es ist ein enormer Erfolg.<\/p>\n<p>Das Einblasen bietet neben der l\u00e4ngeren Installationsdistanz noch weitere Vorteile. Die Methode ist angenehmer. Man kann seine gesamte Ausr\u00fcstung an einem Ende des Rohrs aufbewahren. Man muss kein Stahlseil installieren. Es gibt all diese Dinge, die man nicht tun muss. Man kann einfach an einem Ort bleiben und in alle Richtungen einblasen, in die man gelangen muss. Es ist so viel einfacher.<\/p>\n<h3>F. Es sind jetzt etwa 35\u00a0Jahre vergangen, seit Sie die Einblasmaschine erfunden haben. Wie ist der heutige Stand des Kabel-Einblasens?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Es werden nat\u00fcrlich viel mehr Kabel eingeblasen als in der Vergangenheit. Die Technologie hat die Art und Weise, wie Kabel verlegt werden, v\u00f6llig ver\u00e4ndert. Die meisten aktuellen Entwicklungen zielen auf den Bau vernetzter, intelligenter Maschinen ab. Das bedeutet, dass w\u00e4hrend der gesamten Installation Daten wie Luftdruck, Schubkraft, Kabelschlupf usw. erfasst werden. \u00dcberwachen und Aufzeichnen\u00a0\u2013 das ist das neue Paradigma. Intelligente Maschinen verf\u00fcgen auch \u00fcber Sensoren, die die Anlage ausschalten, wenn beispielsweise eine festgelegte Schubkraft \u00fcberschritten wird oder ein Kabelschlupf auftritt. Wir haben viel erreicht. Plumettaz produziert jetzt die Einblasmaschinen IntelliJet\u2122 und OptiJet\u2122, die mit einem integrierten Computer und eingebetteter Software ausgestattet sind, die in der Praxis mit einer IoT-Plattform mit zus\u00e4tzlichen digitalen Diensten verbunden sind. Als N\u00e4chstes arbeiten wir an vollautomatischen Maschinen. Man dr\u00fcckt einen Knopf und\u00a0\u2013 voil\u00e0\u00a0\u2013 die Maschine w\u00e4hlt die richtigen Parameter aus. Sie schafft automatisch eine Harmonie zwischen Luftdruck und mechanischer Schubkraft, um den Gegendruck zu \u00fcberwinden. Es werden noch weitere Fortschritte folgen.<\/p>\n<table style=\"width: 100%; border: 3px solid #273A80; background-color: #69c3e8; margin: 15px 0px 15px 0px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"padding: 20px; text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.polywater.com\/en\/resource\/kabelschmiermittel-anleitung-zur-anwendung-fur-kommunikationskabel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Verwandte Inhalte: <\/strong>Kabelschmiermittel \u2013 Anleitung zur Anwendung f\u00fcr Kommunikationskabel<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3>F. Ihr Beitrag aus dem Jahr 2022 erw\u00e4hnt eine Jetting-Installation mit einer L\u00e4nge von 5,3\u00a0km. Glauben Sie, dass dies immer noch der l\u00e4ngste ununterbrochene Einblasung ist, die verzeichnet wurde?<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Soweit ich wei\u00df\u00a0\u2013 aber ich glaube, das war eine Abw\u00e4rts-Einblasung, die durch die Schwerkraft ein wenig unterst\u00fctzt wurde. Aber nat\u00fcrlich, am Anfang konnten wir nur 175\u00a0Meter erreichen. Als ich 2012 meinen Beitrag \u00fcber Schmiermittel schrieb, lag der Rekord bei 3,7\u00a0Kilometern. Das ist eine unglaubliche Verbesserung. Die Distanz ist jedoch nicht der einzige Fortschritt. Die Anzahl der Fasern hat sich erh\u00f6ht, und der F\u00fcllgrad der Rohre ist von 30\u00a0% auf bis zu 80\u00a0% gestiegen. Kombiniert man die gr\u00f6\u00dferen Entfernungen mit der h\u00f6heren Faserkapazit\u00e4t, so hat die Einblastechnik eine erstaunliche Verbesserung erfahren. Die ersten Kabel, die in den Niederlanden eingeblasen wurden, enthielten beispielsweise nur 6\u00a0Fasern, und die Rohre galten als abgeschlossen. Viel sp\u00e4ter, als der Kapazit\u00e4tsbedarf gestiegen war, wurden zwei 10\/8\u00a0mm-Mikrorohre \u00fcber das alte Kabel geblasen und in diesen Mikrorohren befanden sich zwei Kabel mit je 96\u00a0Fasern\u00a0\u2013 also eine Verbesserung von 3.200\u00a0%. \u00dcbrigens konnten die neuen Kabel auf einen Schlag \u00fcber eine L\u00e4nge von 1.500\u00a0Metern in die Mikrorohre eingeblasen werden, im Vergleich zu 700\u00a0Metern des urspr\u00fcnglichen Kabels, das deutlich mehr Platz in den Rohren hatte.<\/p>\n<h3>F. Herr Willem Griffioen, Sie haben die Kabelinstallationstechnik und die gesamte Branche mit Sicherheit ma\u00dfgeblich beeinflusst. Wir hoffen, dass die Nachwelt Ihre geleisteten Beitr\u00e4ge anerkennt und Sie als den Pionier feiert, der Sie sind. Wir freuen uns, dass Sie sich heute Zeit f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch mit uns genommen haben.<\/h3>\n<p><strong>A.<\/strong> Es war mir ein Vergn\u00fcgen. Vielen Dank f\u00fcr die Einladung.<\/p>\n<h2>Sie haben Fragen?<\/h2>\n<p><button class=\"button button--primary\" data-micromodal-trigger=\"polywater-modal--email-us-form\">E-Mail <\/button><\/p>\n<p>* Gegr\u00fcndet 1575 in den Niederlanden\u00a0\u2013 eine der f\u00fchrenden internationalen Forschungsuniversit\u00e4ten Europas.<\/p>\n<p>** Posterijen, Telegrafie en Telefonie (auf Deutsch: Post, Telegrafie und Telefonie)<\/p>\n<p>*** John Fee war zu diesem Zeitpunkt Pr\u00e4sident und technischer Direktor von Polywater.<\/p>\n<h3><strong>Verwandte Ressourcen:<\/strong><\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/iwcs.conferencespot.org\/event-data\/pdf\/a1015\/fl00998\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Willem Griffioen. 2012. Cable in Duct Installation: Lubrication Makes the Difference<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.plumettaz.com\/en\/knowledge\/6CE75CCEB1BE1406C12588F60031E1FC\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Willem Griffioen. 2022. Cable Blowing \u2014 35-Year Historical Review<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.polywater.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Analysis-and-Measurement-of-Friction-in-High-Speed-Air-Blowing-Installation-of-Fiber-Optic-Cable.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fee et al. 1995. Analysis and Measurement of Friction in High-Speed Air Blowing Installation of Fiber Optic Cable<\/a><\/p>\n<div class=\"modal micromodal-slide\" id=\"polywater-modal--email-us-form\" aria-hidden=\"true\"><div class=\"modal__overlay\" tabindex=\"-1\" data-micromodal-close><div class=\"modal__container\" role=\"dialog\" aria-modal=\"true\" aria-labelledby=\"polywater-modal--email-us-form-title\"><header class=\"modal__header\"><h2 id=\"polywater-modal--email-us-form-title\">Schreiben Sie uns eine E-Mail <\/h2><button class=\"button--secondary modal__close\" aria-label=\"Close modal\" data-micromodal-close><\/button><\/header><div id=\"polywater-modal--email-us-form-content\"><!-- [if lte IE 8]>\r\n<script charset=\"utf-8\" type=\"text\/javascript\" src=\"\/\/js.hsforms.net\/forms\/v2-legacy.js\"><\/script>\r\n<![endif]-->\r\n<script charset=\"utf-8\" type=\"text\/javascript\" src=\"\/\/js.hsforms.net\/forms\/v2.js\"><\/script>\r\n<script>\r\nhbspt.forms.create({\r\n  region: \"na1\",\r\n  portalId: \"6060295\",\r\n  formId: \"c4cfef70-318c-475d-8bd5-ae04e0bc3c02\",\r\n  onFormReady: function (a) {\r\n    a.on('change', function(){\r\n      var zip = a.find('input[name=\"zip\"]');\r\n      if( zip ) {\r\n        if( zip.val() && zip.val().length > 4 ) {\r\n          var url = \"https:\/\/api.zippopotam.us\/us\/\" + zip.val();\r\n          var client = new XMLHttpRequest();\r\n          client.open(\"GET\", url, true);\r\n          client.onreadystatechange = function() {\r\n            if(client.readyState == 4) {\r\n              var resp = JSON.parse(client.responseText);\r\n              var city = resp.places[0]['place name'];\r\n              var state = resp.places[0]['state'];\r\n              a.find('input[name=\"city\"]').val(city);\r\n              a.find('input[name=\"state\"]').val(state);\r\n            };\r\n          };\r\n          client.send();\r\n        }\r\n      }\r\n    });\r\n  },\r\n});\r\n<\/script><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was Albert Einstein f\u00fcr die theoretische Physik und die Quantenmechanik war, ist Willem Griffioen f\u00fcr die praktische Physik und die&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":19066,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"content-type":"","_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"categories":[3043,3038,3048,3042,3066,3046,3098],"tags":[],"industry-type":[2980],"writer":[2959],"class_list":["post-19192","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unterirdische-verkabelung","category-installation-von-kabeln-in-rohren","category-einblasen-von-kabeln","category-reibungsmessung","category-pull-planner-de","category-inhaltstyp","category-branchespezifische-expertise","industry-type-telecommunications","writer-chris-jonnes-de-2"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.8 - 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